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› Medien- und Kunstgeschichte des Citroën DS
Der Citroën DS gilt als eines der herausragenden Designobjekte des 20. Jahrhunderts. Ausgangspunkt der kulturwissenschaftlichen Analyse sind allerdings nicht die oft kommentierte kühne Formensprache und die innovative Technik, sondern die Vielzahl an begleitenden Bildmedien aus den Bereichen Grafikdesign, Fotografie, Werbe- und Spielfilm sowie literarische Quellen und Beispiele aus der bildenden Kunst. Die Studie analysiert, welche Einflüsse und Prozesse dazu geführt haben, dass das Fahrzeug wiederkehrend als mythisch und ikonisch gekennzeichent wird.
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Rezension auf arthist.net ››

Sound-Maschinen, Pathos-Generatoren
Der Essay behandelt die neuen Tools der Klang- und Musikproduktion, die mit dem iPad zur Verfügung stehen. Die Potentiale der neuen Spielweisen, die neue Sound-Ästhetiken ermöglichen, treffen auf die Bedürfnisse nach Reproduzierbarkeit von Genre-Schemata und nach Steuerung von Gefühlswelten.
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› What to do with Pitcures
Medien- und kulturkritische Texte im Kurzformat auf Googleplus. Einlassung zu aktuellen Phänomenen und Ereignissen.
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› Bombenkrater. Das Bild der terroristischen Moderne
Mit dem Ersten Weltkrieg entsteht im Bereich der Fotografie und der Kunst ein neues Bildmotiv, das bis heute ein Fortleben aufweist: das Motiv des Bombenkraters. Die vorliegende Monografie ist die erste Studie, die das historisch neue Landschaftsbild in seinen formalen Wandlungen, sich ändernden Verwendungen und Semantiken darstellt. Moderner Terror, der derzeit für globale Unruhe sorgt, wird in der nachträglichen Historisierung über das Bildformativ als Kraft anschaulich, die nicht darauf zielt, Räume zu beherrschen, sondern durch Schreckensdesign unbehausbar zu machen.
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› Die neuen technisch-seelischen Mittel der Kunst
Der Aufsatz behandelt die ästhetischen Schriften des monistische Chemikers, Farbtheoretikers und Wissenschaftsorganisators Wilhelm Ostwald (1853–1932). Ostwald wir als ein Theoretiker charakterisiert, der zwischen einer Kunst der kompensatorischen Beruhigung und ästhetischer Revolutionierung schwankt. Sichtbar wird ein Denken, das den Wert der Kunst für die Zivilisierung mit enormer Bedeutung versieht. Als Teil des von Frank Hartmann herausgegebenen Bandes zur Formen- und Farblehre Ostwalds werden bedeutsame Aspekte zur Entwicklung der modernen visuellen Kultur kenntlich gemacht.
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› Zur Ästhetik des Populismus im ditgitalen Zeitalter
"The 4th Platform Exchange on Culture and Digitisation, being organised by the Council of Europe in cooperation with ZKM Karlsruhe, from 19-20 October, will try to reveal the underexploited potential of Culture, Arts and Science as a strong resource for empowering democracy for culturally competent citizens."
Der Textbeitrag von Gunnar Schmidt befasst sich mit der Frage, welche Rolle Kunst in einer Medienumwelt spielen kann, in der die populistischen Akteure erfolgreich Erregung, unmittelbare Identifikation und Verdorfung des Geistes generieren.
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› Fotografie als Sendung
Frank Wache und Gunnar Schmidt erkunden künstlerisch und reflektierend-diskursiv die Möglichkeiten der Smartphone-Fotografie sowie ihre Potentiale innerhalb der digitalen Kommunikations- und Sharing-Kultur. Das Buch dokumentiert den Dialog der beiden Autoren, der sowohl mit Bildern als auch mit Wörtern geführt wurde – und ist gleichzeitig ein eigenständiges Ausdrucksmedium.
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Rezension in FAZ-online ››
Interview auf Deutschlandradio über Smartphone-Fotografie ››
MDR-Beitrag zu 10 Jahre Smartphone (Text) ››
Vortrag zum Buch auf DGPh-Tagung ››

› Modellbilder des Humanum
Der Text "Zur Geschichte des Androiden als epistemisches Medium" entwickelt aufrissartig an vier wissenschaftlichen Grundmodellen (mechanisch, thermodynamisch, elektrodynamisch, kybernetisch), dass technische Menschenemulationen Spiegelfunktion übernehmen und kulturell verbindliche Identitätskonzepte auf die realen Subjekte übertragen. Die Maschinen werden nicht nur menschlich, sie liefern überhaupt erst Vorstellungen davon, was wir unter Mensch verstehen.
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› Menschenschwärme, Schwarmmenschen
Wer dem Modebegriff Schwarm nachforscht, befindet sich unvermittelt selbst in einem Schwarm – einem Schwarm aus Buzzwords: swarm intelligence, swarm logic, swarm communication, swarm robotics, mass swarming, swarm streaming, swarm behavior, swarm war, swarm science, swarm creativity usw. In dem Maße wie die Begriffe auf Wissenschaftlichkeit verweisen, drängt sich die Frage auf, welche imaginativen und affektiven Inhalte auf dem Spiel stehen. Die Analyse von paraliterarischen Texten gibt Auskunft über Semantiken und kulturelle Funktionen.
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