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› Bombenkrater. Das Bild der terroristischen Moderne
Mit dem Ersten Weltkrieg entsteht im Bereich der Fotografie und der Kunst ein neues Bildmotiv, das bis heute ein Fortleben aufweist: das Motiv des Bombenkraters. Die vorliegende Monografie ist die erste Studie, die das historisch neue Landschaftsbild in seinen formalen Wandlungen, sich ändernden Verwendungen und Semantiken darstellt. Moderner Terror, der derzeit für globale Unruhe sorgt, wird in der nachträglichen Historisierung über das Bildformativ als Kraft anschaulich, die nicht darauf zielt, Räume zu beherrschen, sondern durch Schreckensdesign unbehausbar zu machen.Buchinformation ››

› Die neuen technisch-seelischen Mittel der Kunst
Der Aufsatz behandelt die ästhetischen Schriften des monistische Chemikers, Farbtheoretikers und Wissenschaftsorganisators Wilhelm Ostwald (1853–1932). Ostwald wir als ein Theoretiker charakterisiert, der zwischen einer Kunst der kompensatorischen Beruhigung und ästhetischer Revolutionierung schwankt. Sichtbar wird ein Denken, das den Wert der Kunst für die Zivilisierung mit enormer Bedeutung versieht. Als Teil des von Frank Hartmann herausgegebenen Bandes zur Formen- und Farblehre Ostwalds werden bedeutsame Aspekte zur Entwicklung der modernen visuellen Kultur kenntlich gemacht.
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› Zur Ästhetik des Populismus im ditgitalen Zeitalter
"The 4th Platform Exchange on Culture and Digitisation, being organised by the Council of Europe in cooperation with ZKM Karlsruhe, from 19-20 October, will try to reveal the underexploited potential of Culture, Arts and Science as a strong resource for empowering democracy for culturally competent citizens."
Der Textbeitrag von Gunnar Schmidt befasst sich mit der Frage, welche Rolle Kunst in einer Medienumwelt spielen kann, in der die populistischen Akteure erfolgreich Erregung, unmittelbare Identifikation und Verdorfung des Geistes generieren.
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› Fotografie als Sendung
Frank Wache und Gunnar Schmidt erkunden künstlerisch und reflektierend-diskursiv die Möglichkeiten der Smartphone-Fotografie sowie ihre Potentiale innerhalb der digitalen Kommunikations- und Sharing-Kultur. Das Buch dokumentiert den Dialog der beiden Autoren, der sowohl mit Bildern als auch mit Wörtern geführt wurde – und ist gleichzeitig ein eigenständiges Ausdrucksmedium.
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Rezension in FAZ-online ››
Interview auf Deutschlandradio über Smartphone-Fotografie ››
MDR-Beitrag zu 10 Jahre Smartphone (Text) ››
Vortrag zum Buch auf DGPh-Tagung ››

› Klavierzerstörungen in Kunst & Popkultur
Das Klavier wurde im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts zum Gegenstand vielfältiger zerstörerischer Performances. Gunnar Schmidt geht in seinem Buch erstmals dem Phänomen dieser Destruktionsäußerungen nach und deutet diese als epochenspezifische Reaktionen auf unheilvolle Wirklichkeiten. Buchinformation ››
Rezension Neue Musik Zeitung ››

› Fluxus klingt!
Noch bis vor kurzem war es weitgehend unbekannt, dass Tonaufnahmen von den Konzerten der legendären Internationalen Festspiele Neuester Musik, die 1962 in Wiesbaden stattfanden, existieren.
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› Weiche Displays
Weiche Displays. Projektionen auf Rauch, Wolken und Nebel im Verlag Klaus Wagenbach, 2011.
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Rezensionen:
So urteilt Deutschlandradio Kultur ››
Deutschlandradio Kultur (Soundfile) ››
Frankfurter Allgemeine Zeitung ››
Cicero ››

› Textile Poetiken. Über Um-, Ein- und Verkleidungen
Neuere Kunst hat sich variationsreich textiler Materialien bedient, um nicht nur das Formenrepertoire auszudehne noder die kulturellen Codierungen von Textilien aufzubrechen. Der Aufsatz zeigt vor allem, wie der traditionell visuelle Modus der Kunsterfahrung heraus- gefordert wird, denn Stofflichkeit verlangt taktiles Erleben. An einer Reihe von Beispielen wird belegt, wie die Kunst-Textilien Imaginationen entfachen und Verhaltensweisen in vestimentären Situationen ermöglichen, die zu Transgressionen zwischen Ding und Körper führen können.
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› Objektzerstörung. Vom versehrten Werk zur Realitätsverweigerung.
Der Beitrag im Themenheft Kunstverweigerungskunst von Kunstforum International gibt einen Überblick zu unterschiedlichen destruktiven Strategien in der Gegenwartskunst. Ausgehend von einigen historischen Positionen (u.a. Fluxus, Neuer Realismus) werden Künstler vorgestellt, die unterschiedliche Haltungen mittels Zerstörungsinszenierungen repräsentieren: vom politischem Statement und von der künstlerischer Selbstreflexivität zur Materialästhetik bis zu einem neuen Verständnis von Skulptur.
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› Modellbilder des Humanum
Der Text "Zur Geschichte des Androiden als epistemisches Medium" entwickelt aufrissartig an vier wissenschaftlichen Grundmodellen (mechanisch, thermodynamisch, elektrodynamisch, kybernetisch), dass technische Menschenemulationen Spiegelfunktion übernehmen und kulturell verbindliche Identitätskonzepte auf die realen Subjekte übertragen. Die Maschinen werden nicht nur menschlich, sie liefern überhaupt erst Vorstellungen davon, was wir unter Mensch verstehen.
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› Menschenschwärme, Schwarmmenschen
Wer dem Modebegriff Schwarm nachforscht, befindet sich unvermittelt selbst in einem Schwarm – einem Schwarm aus Buzzwords: swarm intelligence, swarm logic, swarm communication, swarm robotics, mass swarming, swarm streaming, swarm behavior, swarm war, swarm science, swarm creativity usw. In dem Maße wie die Begriffe auf Wissenschaftlichkeit verweisen, drängt sich die Frage auf, welche imaginativen und affektiven Inhalte auf dem Spiel stehen. Die Analyse von paraliterarischen Texten gibt Auskunft über Semantiken und kulturelle Funktionen.
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› Gesichtsexperimente in der Medienkunst
Ein Text über Diderot, Deleuze/Guattari, Douglas Gordon, Al Hansen, Gerhard Richter, Pia Lindman und Granular=Synthesis – sowie über die Frage, ob man dem Gesicht ausweichen kann und welche Formen es annimmt, wenn man es von Sinn befreit.
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› Bildergalerien auf medienaesthetik.de
Bildergalerien zu ungewöhnlichen Themen. Den Anfang machen die Galerien zur Ikonografie der Bombenkrater und fantastischer Insekten. jetzt anschauen ››