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› Medien- und Kunstgeschichte des Citroën DS
Der Citroën DS gilt als eines der herausragenden Designobjekte des 20. Jahrhunderts. Ausgangspunkt der kulturwissenschaftlichen Analyse sind allerdings nicht die oft kommentierte kühne Formensprache und die innovative Technik, sondern die Vielzahl an begleitenden Bildmedien aus den Bereichen Grafikdesign, Fotografie, Werbe- und Spielfilm sowie literarische Quellen und Beispiele aus der bildenden Kunst. Die Studie analysiert, welche Einflüsse und Prozesse dazu geführt haben, dass das Fahrzeug wiederkehrend als mythisch und ikonisch gekennzeichent wird.
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Rezension auf arthist.net ››

Mit dem SUV in die Zukunft!?
Autowerbung hat unter den Bedingungen eines rasant sich wandelndes Images des Automobils mit neuen kommunikativen Herausforderungen zu tun. Längst gilt das Auto nicht mehr als das Forschrittssymbol schlechthin, eher als problemerzeugendes Alltagsobjekt. Der Artikel analysiert am Beispiel aktueller SUV-Werbeclips, welche Strategien der Überzeugung von der Werbebranche verfolgt werden. Die Analyse ist ernüchternd, eine Ansprache, die Ausblick auf ein fortschrittliches Wünschen enthält, ist kaum zu finden. Ein Beispiel allerdings zeigt, wie Werbung zeitgemäße Mentalitätslagen aufnehmen kann.
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› Vorwärts zur Natur
Ein Text in Kunstforum International über die japanische Künstlerin Mariko Mori. 2010 gründete Mori die Faou Foundation. Ziel der Stifung ist es, sechs kontextspezifische Installationen zu entwickeln, die als ideeller Zusammenhang an verschiedenen Orten der
bewohnten Kontinente errichtet werden sollen. Bisher
wurden zwei Arbeiten realisiert, die eine in Brasilien, die
andere in Japan.

Der Artikel beschreibt Problematiken und Chancen dieses Konzepts in einer Welt, die nicht nur durch Entnaturisierung, sondern auch durch einen gewandelten Kunstbegriff gekennzeichnet ist.
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Sound-Maschinen, Pathos-Generatoren
Der Essay behandelt die neuen Tools der Klang- und Musikproduktion, die mit dem iPad zur Verfügung stehen. Die Potentiale der neuen Spielweisen, die neue Sound-Ästhetiken ermöglichen, treffen auf die Bedürfnisse nach Reproduzierbarkeit von Genre-Schemata und nach Steuerung von Gefühlswelten.
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› Bombenkrater. Das Bild der terroristischen Moderne
Mit dem Ersten Weltkrieg entsteht im Bereich der Fotografie und der Kunst ein neues Bildmotiv, das bis heute ein Fortleben aufweist: das Motiv des Bombenkraters. Die vorliegende Monografie ist die erste Studie, die das historisch neue Landschaftsbild in seinen formalen Wandlungen, sich ändernden Verwendungen und Semantiken darstellt. Moderner Terror, der derzeit für globale Unruhe sorgt, wird in der nachträglichen Historisierung über das Bildformativ als Kraft anschaulich, die nicht darauf zielt, Räume zu beherrschen, sondern durch Schreckensdesign unbehausbar zu machen.
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› Die neuen technisch-seelischen Mittel der Kunst
Der Aufsatz behandelt die ästhetischen Schriften des monistische Chemikers, Farbtheoretikers und Wissenschaftsorganisators Wilhelm Ostwald (1853–1932). Ostwald wir als ein Theoretiker charakterisiert, der zwischen einer Kunst der kompensatorischen Beruhigung und ästhetischer Revolutionierung schwankt. Sichtbar wird ein Denken, das den Wert der Kunst für die Zivilisierung mit enormer Bedeutung versieht. Als Teil des von Frank Hartmann herausgegebenen Bandes zur Formen- und Farblehre Ostwalds werden bedeutsame Aspekte zur Entwicklung der modernen visuellen Kultur kenntlich gemacht.
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› Fotografie als Sendung
Frank Wache und Gunnar Schmidt erkunden künstlerisch und reflektierend-diskursiv die Möglichkeiten der Smartphone-Fotografie sowie ihre Potentiale innerhalb der digitalen Kommunikations- und Sharing-Kultur. Das Buch dokumentiert den Dialog der beiden Autoren, der sowohl mit Bildern als auch mit Wörtern geführt wurde – und ist gleichzeitig ein eigenständiges Ausdrucksmedium.
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Rezension in FAZ-online ››
Interview auf Deutschlandradio über Smartphone-Fotografie ››
MDR-Beitrag zu 10 Jahre Smartphone (Text) ››
Vortrag zum Buch auf DGPh-Tagung ››

› Modellbilder des Humanum
Der Text "Zur Geschichte des Androiden als epistemisches Medium" entwickelt aufrissartig an vier wissenschaftlichen Grundmodellen (mechanisch, thermodynamisch, elektrodynamisch, kybernetisch), dass technische Menschenemulationen Spiegelfunktion übernehmen und kulturell verbindliche Identitätskonzepte auf die realen Subjekte übertragen. Die Maschinen werden nicht nur menschlich, sie liefern überhaupt erst Vorstellungen davon, was wir unter Mensch verstehen.
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› Menschenschwärme, Schwarmmenschen
Wer dem Modebegriff Schwarm nachforscht, befindet sich unvermittelt selbst in einem Schwarm – einem Schwarm aus Buzzwords: swarm intelligence, swarm logic, swarm communication, swarm robotics, mass swarming, swarm streaming, swarm behavior, swarm war, swarm science, swarm creativity usw. In dem Maße wie die Begriffe auf Wissenschaftlichkeit verweisen, drängt sich die Frage auf, welche imaginativen und affektiven Inhalte auf dem Spiel stehen. Die Analyse von paraliterarischen Texten gibt Auskunft über Semantiken und kulturelle Funktionen.
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