Instekten – Schwärme. Eine ikonografische Kulturaffektologie

Die Galerie mit ikonografischen Artefakten aus dem Bereich der Paraliteratur (Horror-, Science-Fiction- und Fantasy-Literaur) begleitet ein laufendes Forschungsvorhaben zu fiktionalen Bearbeitungsformen des Insekts zwischen 1890 und 1930. Untersucht wird die zeittypische Sensibilität für Fragen des Befalls, der anthropologischen Verunsicherung und psychotischer Fremdheitserfahrung. Das vorliegende Material besteht vornehmlich aus Illustrationen aus Pulp-Magazinen und Romanen. Die Übertriebenheit und Skurrilität der Bildinhalte werden interpretiert als Merkmale eines phantasmatischen Realismus mit seiner affektiv aufgeladenen Symbolizität. Siehe dazu auch die Studie "Menschenschwärme, Schwarmmenschen" auf dieser Webpräsenz.
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Amazing Stories Quarterly Vol. 1 No. 4 – Fall 1928